STARK-On­li­ne-Fach­ta­gung am 23. & 24.11.2026: STARK für Fa­mi­li­en in Kri­sen und in Tren­nungs­si­tua­tio­nen – Partizipation von Kindern und Jugendlichen

 ak­tua­li­siert am 19.10.2026    von Ste­fa­nie Am­berg    Deut­sches Ju­gend­in­sti­tut e.V. Mün­chen
rundes Icon, das für den Bereich "Für Fachkräfte" steht. Gezeigt wird eine Frau mit weißen Haaren, die eine Gruppe von Personen im Hintergrund berät.
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Hier er­hal­ten Sie In­for­ma­tio­nen zu den fol­gen­den The­men:


  1. Save the Date
  2. Programm
  3. Anmeldung zur Fachtagung
  4. Informationen zu STARK
  5. Kooperationspartner & Förderer
  6. Rückblick auf vergangene STARK-Fachtagungen

Save the Date: STARK-Online-Fachtagung 2026

Merken Sie sich schon jetzt den Termin für unsere diesjährige Fachtagung vor! Wir tagen wieder an zwei Vormittagen.
  • Wann? 23. & 24. November (jeweils vormittags)
  • Wo? Online
  • Themenfokus: Partizipation von Kindern & Jugendlichen
jetzt vormerken & informieren:

Die Anmeldung schalten wir am 28. September frei: Alle Details zur Anmeldung erfahren Sie rechtzeitig hier auf dieser Seite sowie über unseren Newsletter.

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Dann schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht an  kontakt@stark-familie.info um keine Infos zu verpassen!

Wann?

Die Fach­ta­gung fin­det am 23. und 24.11.2026 je­weils vor­mit­tags ab 8.30 Uhr statt.

Wo?

Die Fach­ta­gung fin­det di­gi­tal per Vi­deo­kon­fe­renz statt. Mit der An­mel­dung er­hal­ten Sie die Zu­gangs­da­ten für das Rah­men­pro­gramm so­wie für ge­buch­te Work­shops. 

Für wen?

Die Fach­ta­gung ist für Fach­kräf­te aus Be­ra­tung, Ju­gend­hil­fe, Fa­mi­li­en­ge­richts­bar­keit und psy­cho­so­zia­ler Pra­xis mit Fo­kus auf Paa­re, Tren­nungs­el­tern so­wie Kin­der und Ju­gend­li­che aus Tren­nungs­fa­mi­li­en.

Was kos­tet es?

Die Fach­ta­gung ist für al­le Teil­neh­men­den kos­ten­frei.

Von wem?

Die Fach­ta­gung wird vom Deut­schen Ju­gend­in­sti­tut e.V. Mün­chen ver­an­stal­tet.

 Was erwartet Sie?

freuen Sie sich auf:

 

1

Im­pul­se zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen
Ver­tie­fen Sie Ihre Expertise durch den Fachvortrag von Prof. Dr. Heinz Kindler sowie durch vielfältige Workshops, die Beteiligung in unterschiedlichen Beratungskontexten praxisnah beleuchten.

2

Me­tho­den für die Be­ra­tung
Lernen Sie erprobte Ansätze und konkrete Tools kennen, die Sie direkt in der Arbeit mit Paaren, Trennungseltern oder Kindern und Jugendlichen einsetzen können, darunter auch die Materialien der STARK-Plattform.

3

Aus­tausch mit Fach­kol­le­gi­um
Nutzen Sie die Gelegenheit zum interaktiven Austausch: Diskutieren Sie mit anderen Fachkräften über Herausforderungen, Fallbeispiele und Good Practice.

4

In­ter­dis­zi­pli­näre Per­spek­ti­ven
Verfolgen Sie die Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten aus Beratungspraxis und Justiz dazu, wie Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Beratung gelingen kann.

 

Jetzt anmelden

Programm der STARK-Fachtagung

Die Fachtagung findet am 23. und 24. November 2026 online per Videokonferenz statt, am ersten Tag von 8:30 bis ca. 13:15 Uhr, am zweiten Tag von 8:30 bis ca. 12:45 Uhr. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis möchten wir in diesem Jahr die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen, Impulse für die Beratung von Familien in Krisen- und Trennungssituationen geben und den fachlichen Austausch fördern.

Am ersten Tag eröffnet ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Heinz Kindler mit dem Titel "Beteiligung von Kindern und Trennungsberatung" die Tagung. Im Anschluss können Sie aus einer Vielzahl an Workshops wählen, die praxisrelevante Themen rund um Trennung, Scheidung und Beratung abdecken: von der Arbeit mit Paaren und Eltern über die Beratung von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Kinderschutz, Recht und Finanzen. Mehrere Workshops zeigen, wie die STARK-Plattform im Beratungsalltag genutzt werden kann. Einige Workshops stehen ohne Teilnahmebegrenzung offen. Den Abschluss des Tages bildet ein gemeinsames Resümee aus den Workshops.

Am zweiten Tag werden die meisten Workshops erneut angeboten, ergänzt durch einige weitere Schwerpunkte, die nur an diesem Tag stattfinden. Zum Abschluss der Tagung diskutieren Expertinnen und Experten aus Beratungspraxis und Justiz in einer Podiumsdiskussion darüber, wie Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Beratung gelingen kann.

Neue Workshops
Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir fünf zusätzliche Workshops an. Ab Montag, den 26.10.2026, um 8 Uhr, können Sie folgende Angebote buchen:

Montag, 23.11.:
WS 15: Residenz- und Wechselmodell – Rechtliche Grundlagen für den Beratungsalltag (STARK-Modul „Trennung rechtlich durchdenken“)
WS 16: Beratung von Kindern und Jugendlichen

Dienstag, 24.11.:
WS 13: Beratung bei Hochkonflikthaftigkeit (nur am Dienstag)
WS 14: Residenz- und Wechselmodell – Rechtliche Grundlagen für den Beratungsalltag (Wiederholung von Montag)
WS 15: Beratung von Kindern und Jugendlichen (Wiederholung von Montag)

Die Workshops sind auf jeweils 50 Plätze begrenzt. Wer bereits einen Workshop gebucht hat, kann sich auch auf eines der neuen Angebote umbuchen

Zur Registrierungsseite

Im Folgenden finden Sie das gesamte Programm mit Informationen zu allen Beiträgen und Workshops.


Tag 1 - Mon­tag, 23. No­vem­ber 2026

Be­grü­ßung, Ein­füh­rung und Im­pul­se

08:30 - 10:30 Uhr

Un­se­re tech­ni­sche Mo­de­ra­ti­on wird die Teil­neh­men­den zu­nächst in Emp­fang neh­men. Da­mit man der Ver­an­stal­tung ent­spannt fol­gen und auch die in­ter­ak­ti­ven Ele­men­te gut be­die­nen kann, wird hier die tech­ni­sche Be­die­nung der Vi­deo­kon­fe­renz­soft­wa­re er­klä­rt.

 

   

Gruß­wort von Mi­cha­el Brand MdB, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tä­r bei der Bun­des­mi­nis­te­rin für Bil­dung, Fa­mi­lie, Se­nio­ren, Frau­en und Ju­gend

Mi­cha­el Brand MdB ist Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär bei der Bun­des­mi­nis­te­rin für Bil­dung, Fa­mi­lie, Se­nio­ren, Frau­en und Ju­gend und Be­auf­trag­ter der Bun­des­re­gie­rung ge­gen An­ti­zi­ga­nis­mus und für das Le­ben der Sin­ti und Ro­ma in Deutsch­land.  Mi­cha­el Brand ist seit 2005 Mit­glied des Deut­schen Bun­des­ta­ges für den Wahl­kreis Ful­da. Von 2013 bis 2017 war er Vor­sit­zen­der des Aus­schus­ses für Men­schen­rech­te und hu­ma­ni­tä­re Hil­fe; von 2017 bis 2025 Spre­cher für Men­schen­rech­te und hu­ma­ni­tä­re Hil­fe der CDU/CSU-Bun­des­tags­frak­ti­on.

Michael Brand MdB

Be­grü­ßung & Ein­füh­rung von Dr. Ina Bo­ven­schen, Grund­satz­re­fe­ren­tin am Deut­schen Ju­gend­in­sti­tut e.V. Mün­chen

Dr. Ina Bo­ven­schen ist Di­plom-Psy­cho­lo­gin und ar­bei­tet als Grund­satz­re­fe­ren­tin am Deut­schen Ju­gend­in­sti­tut e.V. in der Fach­grup­pe „Fa­mi­li­en­hil­fe und Kin­der­schutz“. Ne­ben vie­len an­de­ren Pro­jek­ten ko­or­di­niert sie dort auch das STARK-Pro­jekt. Ihr For­schungs­schwer­punkt liegt auf Ri­si­ko- und Schutz­fak­to­ren für die Ent­wick­lung von Kin­dern und ins­be­son­de­re auf Ad­op­tiv- und Pfle­ge­fa­mi­li­en so­wie de­ren Un­ter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten. Zu­dem ist sie als fa­mi­li­en­rechts­psy­cho­lo­gi­sche Sach­ver­stän­di­ge tä­tig.
Sie wird die Fach­ta­gungs­teil­neh­men­den zu­nächst be­grü­ßen und ei­ne Ein­füh­rung in den Ab­lauf der Ver­an­stal­tung ge­ben.

Dr. Ina Bovenschen

Prof. Dr. Heinz Kindler ist Diplompsychologe und leitet seit 2012 die Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“ in der Abteilung „Familie und Familienpolitik“ am Deutschen Jugendinstitut, wo er bereits seit 2002 als wissenschaftlicher Referent tätig ist. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Kinderschutz, insbesondere bei Kindeswohlgefährdung, der Qualitätsentwicklung im jugendamtlichen Kinderschutz (Nordrhein-Westfalen) sowie in der Pflegekinderhilfe. Er ist Teil des Leitungsteams von STARK und war in der konzeptuellen Entwicklungsphase des Projekts maßgeblich an der Konzipierung und Umsetzung der STARK Webseite „Fair trennen & gemeinsam erziehen“ beteiligt. Darüber hinaus ist er als familienrechtspsychologischer Sachverständiger tätig und engagiert sich in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten und Kommissionen, u. a. zum Thema sexualisierte Gewalt und Aufarbeitung.

Prof. Dr. Heinz Kindler


 10:30 - 10:45 Uhr 
 Pau­se


Par­al­le­le Work­shops & Fachvorträge

 10:45 - 12:15 Uhr
In­ter­ak­ti­ve Work­shops und Fachvorträge zu The­men aus der ­Be­ra­tungs­pra­xis und zur Nut­zung von STARK in der Be­ra­tung

Die Teilnahme an den Workshops ist auf jeweils 50 Personen begrenzt, an den Fachvorträgen auf jeweils 250 Personen.
Die Er­geb­nis­se aus den Work­shops wer­den auch noch nach der Ver­an­stal­tung auf ei­ner di­gi­ta­len Pinn­wand ein­seh­bar sein und zum Dow­n­load be­reit ste­hen. Der Zugangslink wird allen Tagungsgästen während der Veranstaltung mitgeteilt.

Paare in Partnerschaftskonflikten suchen häufig sehr spät erst professionelle Hilfen auf. Die von Ambivalenzen und Konflikthaftigkeit geprägten Partnerinteraktionen sind bereits eingefahren und gegenseitige Verletzungen führen zu einer fortschreitenden Entfremdung. Paare in diesen Situationen professionell abzuholen und in einem Prozess der Entscheidungsfindung, der Wiederannäherung oder aber auch der Trennung zu begleiten stellt beratende Fachkräfte vor spezifische Herausforderungen. Dieser Problematik möchten wir mit einer zweigleisigen Strategie begegnen. Einerseits möchten wir Paare über ein Online-Informationsangebot und ein vertiefendes Online-Training niedrigschwellig möglichst früh direkt erreichen. Andererseits bieten die vorgestellten Interventionen und Ansätze auch eine Basis und mögliche Begleitung für die Präsenzberatung in Fachberatungsstellen für Paare und Familien. Praxisnah und anhand von Fallbeispielen wird in diesem Workshop eine sinnvolle Verzahnung der Inhalte der STARK-Webseite „Paare in der Krise“ mit der Präsenzberatung in der Arbeit mit Paaren vorgestellt.

An­drea Mayer ist Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin (VT). Im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit am Institut für Medizinische Psychologie in Heidelberg hat sie das PAARweise Online-Training für Elternpaare in Beziehungskrisen sowie die STARK-Webseite „Paare in der Krise“ mitentwickelt. Aktuell ist sie an der Universität Zürich tätig. Ihre Forschungsinteressen sowie auch ihr praktisch klinischer Schwerpunkt liegen vor allem in den Bereichen Konflikte in Paaren und Familien, Begleitung von Familien in Trennung und Scheidung, sowie Partnerschaftszufriedenheit und Gesundheit.

Andrea Mayer

Fe­li­ci­tas Bau­mann ist Psychologin und befindet sich in der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (VT). Sie ist klinisch in der Ambulanz des Zentrums für Psychologische Psychotherapie in Heidelberg tätig. Im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit hat sie das PAARweise Online-Training für Elternpaare in Beziehungskrisen mitentwickelt und beschäftigt sich aktuell mit dessen Weiterentwicklung zur PAARweise App. Zudem ist sie in die STAR_T Familienstudie involviert, welche die Auswirkungen des PAARweise Online-Trainings auf Partnerschaftszufriedenheit und Familiengesundheit untersucht.

Felicitas Baumann

Frau Prof. Dr. Bea­te Dit­zen hat 2025 den Lehrstuhl für Klinische Biopsychologie und Psychotherapie an der Universität Zürich übernommen, zuvor hat sie über 10 Jahre lang das Institut für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg geleitet. Sie forscht und lehrt zur Psychobiologie der Bindung, zum Einfluss sozialer Beziehungen auf die hormonelle Stressantwort und konkret zu neuroendokrinen Faktoren sozialer Interaktionen. Als approbierte Psychologische Psychotherapeutin und Supervisorin (Schwerpunkte kognitive Verhaltenstherapie und Systemische Paartherapie) leitet sie eine psychotherapeutische Hochschulambulanz, im Rahmen derer Patient:innen vorzugsweise im Paar- und Familiensetting behandelt werden sowie die Weiterbildung „paarweise“ und gemeinsam mit Prof. Dr. Birgit Watzke einen Psychotherapie- und einen Supervisions-Ausbildungsgang in kognitiver Verhaltenstherapie in Zürich. Im Projekt STARK (Leitung: Prof. Dr. Sabine Walper, München), welches durch das BMBFSFJ gefördert wurde, hat sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Prof. Dr. Melanie Fischer (Marburg), Andrea Mayer (Heidelberg) und Prof. emeritus Dr. Kurt Hahlweg ein online Informationsangebot und eine Online-Intervention für Paare in Ambivalenz- und Trennungsphasen konzipiert, welches die Beratung und Therapie ergänzen und Paaren in dieser schwierigen Zeit unterstützen soll.

 

Prof. Dr. Beate Ditzen

Der Fachvortrag beleuchtet, was wirtschaftliche Eigenständigkeit bedeutet und warum sie für Paare mit und ohne Kinder in jeder Lebensphase – auch bei Trennung und Scheidung – erstrebenswert ist. Er zeigt, warum ökonomische Eigenständigkeit in der Praxis oft nicht gegeben ist, und macht deutlich, dass es in nahezu jeder Lebensphase noch möglich ist, darauf hinzuarbeiten. Diskutiert werden erste konkrete Schritte dorthin. Basierend auf empirischer Evidenz zu Paaren und Familien in Deutschland skizziert der Workshop strukturelle, normative und persönliche Gelingensbedingungen und Barrieren auf dem Weg zur ökonomischen Eigenständigkeit. Fachkräfte erhalten damit Orientierungswissen und Handlungsanregungen, um das Thema „Trennung und Scheidung ökonomisch durchdenken" in der Beratung von Paaren aufzugreifen. Es gibt Raum für Fragen und Austausch mit der Referentin.

Prof. Dr. Christina Boll leitet die Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, ist Professorin für Arbeitsmarkt- und Familiensoziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Gastprofessorin für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle zwischen Familie und Arbeitsmarkt, insbesondere den Verschränkungen von Familien und Erwerbsbiografien, der Rolle staatlicher Anreize, Infrastrukturen und Dienste sowie sozialer Normen für individuelle Entscheidungen und Entscheidungen im Haushaltskontext sowie den daraus resultierenden Erwerbs- und Einkommensverläufen.

Prof. Dr. Christina Boll

Der Workshop bietet wertvolle Impulse und Orientierungshilfen für Fachkräfte, um die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen im Trennungskontext kindorientiert zu gestalten und zusätzliche Ideen zu erhalten. Es werden verschiedene Methoden vorgestellt und diskutiert, die mit Kindern und Jugendlichen im Einzelsetting verwendet werden können. Hierfür werden die Inhalte und Übungen des Online Trainings STARK im Alter von 11–17 Jahren vorgestellt. Der Fokus liegt vor allem auf der emotionalen Verarbeitung, dem Umgang mit Streit und Konflikten sowie der Ressourcenarbeit. Ergänzend wird auf die STARK-Webseite „Was hilft, wenn die Eltern sich trennen?“ und ihre Handhabe in der fachlichen Praxis eingegangen.

Carmen Pfänder ist Psychologin (M.Sc.) sowie Kinder und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT) in einer sozialpsychiatrischen Praxis und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Ulm tätig. Aufgrund der konzeptuellen Entwicklung des STARK Projekts liegt ihr Arbeitsschwerpunkt der letzten Jahre in einem praxisorientierten Ansatz für Kinder und Jugendliche im Trennungskontext.

Carmen Pfänder

Janice Ullrich ist approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT) und leitet die Ambulanz des Ausbildungszentrums für Verhaltenstherapie (AZVT) am Universitätsklinikum Ulm. Ihr wissenschaftlicher Fokus lag in den vergangenen Jahren auf den Themen Suizidalität und nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) im schulischen Kontext. Darüber hinaus ist sie in einer niedergelassenen sozialpsychiatrischen Praxis tätig.

Janice Ullrich

Der Workshop thematisiert zwei sehr unterschiedliche Fallkonstellationen: zum einen die Beratung von hauptbetreuenden Eltern, die sich vom anderen Elternteil mehr Beteiligung wünschen, zum anderen die Arbeit mit Eltern, die unfreiwillig keinen oder nur wenig Kontakt zu ihren Kindern haben. Zunächst wird ein Überblick darüber gegeben, in welchem Kontext der Wunsch nach mehr Kontakt auftritt, und mögliche Hintergründe werden beleuchtet. Im Mittelpunkt des Workshops steht jedoch der Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden. Zudem wird gezeigt, wie die STARK-Webseite „Fair trennen & gemeinsam erziehen“ in der Arbeit mit diesen Konstellationen genutzt werden kann.

Dr. Ulrike Lux ist Diplom-Psychologin und Systemische Therapeutin und war langjährig in der Erziehungsberatung tätig. Seit März 2016 ist sie im Deutschen Jugendinstitut (DJI) beschäftigt und übernahm 2022 die Leitung der Fachgruppe „Frühe Hilfen“, die auch im Rahmen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit kooperiert. In der Zeit der konzeptuellen Entwicklung des STARK Projekts an der Ludwig-Maximilians-Universität München hat sie den Bereich „Fair trennen & gemeinsam erziehen“ mitentwickelt. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Stärkung der Erziehungskompetenzen von Eltern, der Bindungsentwicklung über die Lebensspanne und der Rolle der elterlichen Partnerschaft für die Kindesentwicklung in Kern-, Trennungs- und Stieffamilien.

Dr. Ulrike Lux

In diesem Fachvortrag lernen die Teilnehmenden Aufbau und Inhalte der STARK-Plattform kennen: von Navigationshilfen über Videos, Audios und interaktive Tools bis hin zu Arbeitsblättern und Mustervereinbarungen. Anhand eines Fallbeispiels wird aufgezeigt, wie sich STARK in der Arbeit mit getrennten Eltern einsetzen lässt und wie die Materialien den Beratungsalltag unmittelbar unterstützen. Dabei gibt der Vortrag einen Einblick in jeden Bereich der Plattform. Ziel ist es, Fachkräften praxisnahe Impulse für den Einsatz der STARK-Materialien in der Trennungsberatung zu geben und konkrete Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit aufzuzeigen.

Stefanie Amberg hat Erziehungswissenschaften (M.A.) an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert. Dort war sie anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Evaluationsprojekt des Elternkurses "Kinder im Blick" und im Projekt STARK tätig. Seit 2024 ist sie wissenschaftliche Referentin im Projekt STARKphase 3 am Deutschen Jugendinstitut e.V. in München. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Trennung und Scheidung, insbesondere in der Entwicklung und Evaluation von Unterstützungsangeboten für Trennungsfamilien. In der konzeptuellen Entwicklungsphase des STARK Projekts war sie zudem an der Konzipierung und Umsetzung der STARK Webseite „Fair trennen & gemeinsam erziehen“ beteiligt.

Stefanie Amberg

Der Fachvortrag setzt zwei Schwerpunkte: Zum einen beraterische Strategien im Umgang mit Körperstrafen und demütigenden Strafen, die ein Grund sein können, warum Klienten in Beratung geschickt werden, da potenziell die Schwelle zur Gefährdung überschritten wird. Zum anderen Vorgehensweisen, wenn sich in der Beratung Hinweise auf Misshandlung oder sexuelle Gewalt ergeben, die mit beraterischen Mitteln nicht geklärt oder abgewendet werden können. Natürlich gibt es auch Raum für Nachfragen rund um die bei­den angesprochenen Themen.

Prof. Dr. Heinz Kindler ist Diplompsychologe und leitet seit 2012 die Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“ in der Abteilung „Familie und Familienpolitik“ am Deutschen Jugendinstitut, wo er bereits seit 2002 als wissenschaftlicher Referent tätig ist. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Kinderschutz, insbesondere bei Kindeswohlgefährdung, der Qualitätsentwicklung im jugendamtlichen Kinderschutz (Nordrhein-Westfalen) sowie in der Pflegekinderhilfe. Er ist Teil des Leitungsteams von STARK und war in der konzeptuellen Entwicklungsphase des Projekts maßgeblich an der Konzipierung und Umsetzung der STARK Webseite „Fair trennen & gemeinsam erziehen“ beteiligt. Darüber hinaus ist er als familienrechtspsychologischer Sachverständiger tätig und engagiert sich in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten und Kommissionen, u. a. zum Thema sexualisierte Gewalt und Aufarbeitung.

Prof. Dr. Heinz Kindler

Gemäß Kurt Lewins Diktum, dass nichts praktischer sei als eine gute Theorie, soll in diesem Workshop versucht werden, empirische Befunde zu Hochkonfliktfamilien und deren Kindern zusammenzuführen mit Handlungsmöglichkeiten der Beratungspraxis. Unter anderem werden Ergebnisse einer Untersuchung von gerichtsmandatierten Beratungsfällen diskutiert. Ziel wäre auszuloten, welche beraterischen Haltungen, Vorgehensweisen und Empfehlungen hilfreich sein könnten und welche mutmaßlich nicht.

Dr. Jörg Fichtner ist Fachpsychologe für Rechtspsychologie, Mediator und Verhaltenstherapeut. Er war zeitweise Mitarbeiter einer Beratungsstelle, hat verschiedene Forschungsarbeiten zur Hochkonfliktberatung geleitet und ist häufig als Fortbilder für Beratungsstellen und den Kurs „Kinder im Blick“ tätig. Alltagserfahrung mit Hochkonfliktfamilien sammelt er als familiengerichtlicher Sachverständiger.

Dr. Jörg Fichtner

Die Frage der Erreichbarkeit und der Anmeldung in eine Erziehungsberatungsstelle ist für viele Familien nicht einfach. Vorurteile, mangelnde zeitliche Möglichkeiten und sprachliche Fähigkeiten erschweren den Zugang. Im Workshop beschäftigen wir uns mit Angeboten, die sich bewährt haben – dazu gehören auch entsprechende Kooperationsvereinbarungen mit Institutionen, die Klientinnen und Klienten in die Erziehungsberatung schicken (möchten). Insbesondere hier bedarf es eines abgestimmten Vorgehens, um ein Arbeitsbündnis herstellen zu können. Im weiteren Verlauf zeigt sich dann oft, dass diese Familien nach der ersten Schwelle eine hohe Beziehungsmotivation entwickeln, aber Veränderungen nur schwer erreichbar sind. Welche beraterischen und therapeutischen Methoden hier hilfreich sein können, bildet den zweiten Teil des Workshops.

Dr. Bernhard Kühnl ist Diplompsychologe und Psychologischer Psychotherapeut. Er leitet die Städtischen Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in München. Zudem ist er als Dozent an mehreren psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten tätig und Mitglied im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Bayern.

Dr. Bernhard Kühnl

In der Erziehungsberatung melden sich etwa 50 % der Eltern an, weil sie sich getrennt haben. Oder sie werden deshalb von Jugendämtern oder Familiengerichten geschickt. Wie funktioniert Trennungs- und Scheidungsberatung in der Erziehungsberatungsstelle? Am besten mit viel Gelassenheit, einem starken Team und guter Kooperation. Und was braucht es noch? Welche Haltungen sind hilfreich? Welche Settings haben sich bewährt? Geht das auch online? In dem Workshop soll motiviert werden, diese wichtige Arbeit anzunehmen und auszufüllen.

Ulric Ritzer-Sachs ist Sozialpädagoge, arbeitet seit 2000 in der Erziehungsberatung, seit fast 20 Jahren auch in der bke-Onlineberatung, ist systemischer Berater und Mediator und arbeitet (meistens) immer noch gerne mit Eltern, die sich getrennt haben und dringend Unterstützung brauchen, um gute Lösungen zu finden.

Ulric Ritzer-Sachs

Im Rahmen der Trennung von Paaren oder auch in bestehenden Paarbeziehungen kommt es nicht selten zu Konflikten, die letztlich im Ausüben von gegenseitiger oder einseitiger Gewalt enden und eine ständige Wiederkehr von Gewalt zu befürchten gilt. Für diese Konstellation braucht es ein Angebot, welches sich an der Paararbeit orientiert, jedoch hier die Bearbeitung des Gewaltkontextes und der Krisenauslöser deutlich in den Vordergrund gerückt werden muss.

Roland Hertel ist Dipl.-Sozialarbeiter (FH), staatlich anerkannter Erzieher und Fachkraft für Täterarbeit bei häuslicher Gewalt. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit hochkonflikthaften (Ex-)Paaren, in klientenzentrierten Elterntrainings bei Kindesmisshandlung sowie in der Beratung von Männern in Krisensituationen.

Roland Hertel

Wenn im Kontext von Trennung und Scheidung der Verdacht oder die Beschuldigung sexueller Gewalt gegen ein Kind im Raum steht, treffen Kinderschutz, Beteiligungsrechte und familiengerichtliche Entscheidungsprozesse in besonderer Weise aufeinander. Der Workshop stellt aktuelle wissenschaftliche Befunde zu sexueller Gewalt in Trennungs- und Scheidungsverfahren, sowie zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen nach elterlicher Trennung vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Perspektive von Kindern fachlich angemessen einbezogen werden kann, ohne Schutzanforderungen, mögliche Beeinflussungsprozesse oder die Grenzen zwischen Partizipation und forensischer Befragung aus dem Blick zu verlieren. Anhand empirischer Befunde und fachlicher Modelle werden zentrale Herausforderungen diskutiert und Konsequenzen für eine kindzentrierte, schutzorientierte Praxis abgeleitet.

Ulrich Schierlinger ist Diplom-Psychologe, Kinderschutzfachkraft (IseF) und Leitender Psychologe der Psychologischen Fachdienste der Stadt Karlsruhe. Er arbeitet unter anderem, in der Fachberatungsstelle AllerleiRauh mit dem Schwerpunkt sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.

Ulrich Schierlinger

Kinder, die die Trennung oder Scheidung ihrer Eltern erleben, brauchen mehr als nur Information: Sie brauchen Unterstützung dabei, ihre Gefühle einzuordnen, mit dem elterlichen Konflikt umzugehen, eigene Wünsche zu erkennen und zu äußern – und sie brauchen das Vertrauen, dass sie damit gehört werden. Nur wenn Kinder in diesem Sinne gestärkt sind, kann Beteiligung an sie betreffenden Entscheidungen tatsächlich gelingen. Genau hier setzt „STARKes Handeln“ an. Der Bereich ist Teil des Kinder- und Jugendbereichs von STARK und steht im Mittelpunkt des Workshops. Die vier Bausteine „Gefühlschaos“ (Emotionsregulation), „Streitkompass“ (Umgang mit elterlichen Konflikten), „Wunschkonzert“ (eigene Wünsche äußern) und „Was macht mich STARK?“ (Ressourcenstärkung) bieten konkrete Ansätze, um Kinder und Jugendliche in Trennungssituationen gezielt zu unterstützen. Im Workshop lernen die Teilnehmenden, wie sie die Inhalte und Materialien von STARK in ihre bestehende Beratungspraxis integrieren können. Ziel ist es, praxisnahe Impulse zu geben, wie digitale Tools die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sinnvoll ergänzen können.

Annalena Putz hat klinische Psychologie und Psychotherapie (M.Sc.) studiert und ihre Abschlussarbeit im Bereich Frühkindliche Regulation am Universitätsklinikum Erlangen verfasst. Sie ist als wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut e.V. im STARK-Projekt der Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“ tätig. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem damit, wie Kinder und Jugendliche im Umgang mit der Trennung ihrer Eltern gestärkt werden können und wie sich entsprechende wissenschaftliche Inhalte kindgerecht vermitteln lassen.

Annalena Putz

Sophia Maurer hat Erziehungswissenschaft (M.A.) an der Universität Tübingen studiert. Im Frauenhaus Freising ist sie für die psychosoziale Beratung und Unterstützung von Frauen in Krisen- und Gewaltsituationen zuständig. Zudem ist sie als wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut e.V. im STARK-Projekt der Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“ tätig. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem damit, wie Kinder und Jugendliche im Umgang mit der Trennung ihrer Eltern und mit Stress gestärkt werden können und wie sich entsprechende wissenschaftliche Inhalte kindgerecht vermitteln lassen.

Sophia Maurer

Die meisten Kinder wachsen nach wie vor gemeinsam mit Geschwistern auf. Trennen sich die Eltern, wirkt sich das meist auch auf die Beziehung der Geschwister untereinander aus, und zwar auf sehr unterschiedliche Weise: Manche Geschwister rücken enger zusammen und unterstützen sich gegenseitig, bei anderen nehmen Konflikte und Streit deutlich zu. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Eltern. Durch ihr eigenes Verhalten und durch die Gestaltung der Wohn- und Lebenssituation prägen sie maßgeblich, wie sich die Geschwisterbeziehung entwickeln kann. Der Workshop beleuchtet typische Dynamiken zwischen Geschwistern im Kontext von Trennung und Scheidung und diskutiert, worauf es bei der Einschätzung der Qualität einer Geschwisterbeziehung ankommt. Darüber hinaus werden Strategien für die Arbeit mit Geschwistern in belasteten Beziehungen vorgestellt.

Dr. Susanne Witte leitet die Fachgruppe F3 „Familienhilfe und Kinderschutz“ am Deutschen Jugendinstitut e.V. in München und ist Teil des aktuellen Leitungsteams von STARK. Sie forscht zu Qualitätsentwicklung im jugendamtlichen Kinderschutz, internationalen Vergleichen von Kinderschutzsystemen, zu Folgen von Misshandlung und Missbrauch, insbesondere Geschwisterbeziehungen, sowie zur Prävention von Kindeswohlgefährdung.

Dr. Susanne Witte 

Das Kind ist Subjekt eines Verfahrens, nicht dessen Objekt. Die Kindesanhörung ist daher für jedes Kindschaftsverfahren von hoher Relevanz. Sie dient neben der Gewährung rechtlichen Gehörs auch vorrangig der Sachaufklärung. Die persönliche Anhörung und das Verschaffen des persönlichen Eindrucks von Kindern sind unabdingbare Formvoraussetzungen einer richterlichen Entscheidung. Das Beherrschen des juristischen Handwerks allein reicht an dieser Stelle nicht, zahlreiche weitere Kompetenzen sind gefragt. Insbesondere ist immer wieder das Thema des „manipulierten“ Kindeswillens besonders genau zu betrachten.
Ulrike Sachenbacher ist weiter aufsichtsführende Richterin am Amtsgericht München und leitet dort seit 2020 die Familienrechtsabteilung. Zuvor war sie u. a. als Jugendstraf- und Zivilrichterin sowie als Staatsanwältin im Bereich Jugendschutz- und Jugendstrafrecht tätig. Seit Anfang 2022 ist sie zudem Kompetenzpartnerin Kinderschutz des OLG-Bezirks München und in dieser Funktion in der Netzwerkarbeit mit Ministerien, Jugendämtern, Gerichten, Kliniken und Sachverständigen aktiv. Ihre Schwerpunkte liegen im Kindschaftsrecht und bei Fragen häuslicher Gewalt, zu denen sie auch regelmäßig publiziert und Vorträge hält.

Ulrike Sachenbacher

In diesem Workshop sollen die rechtlichen Grundlagen der Betreuungsmodelle und ihre Auswirkungen in verschiedenen Rechtsbereichen vermittelt werden. Im ersten Teil widmet sich der Workshop der Bestimmbarkeit der rechtlich relevanten Betreuungsanteile sowie den familiengerichtlichen Entscheidungskriterien, die bei der Anordnung eines Betreuungsmodells berücksichtigt werden. Im zweiten Teil konzentriert sich der Workshop auf die unterschiedlichen Rechtsfolgen von Residenz und Wechselmodell. Dabei werden die Auswirkungen der Betreuungsmodelle auf Fragen des Sorge- und Unterhaltsrechts sowie auf den Bezug von staatlichen Leistungen beleuchtet und Ausblicke auf aktuell geplante Gesetzesreformen gegeben. Im Verlauf des Workshops wird sowohl auf die Inhalte als auch auf die praxisrelevanten Zusatzmaterialien der STARK Webseite „Eine Trennung rechtlich durchdenken“ Bezug genommen.
Elisabeth Galbas ist Diplomjuristin und hat als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen gearbeitet. Sie ist Doktorandin am dortigen Institut für Grundlagen des Rechts unter der Betreuung von Prof. Dr. Eva Schumann mit dem Thema "Kindesunterhalt bei geteilter Betreuung". Im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit hat sie die STARK-Webseite „Eine Trennung rechtlich durchdenken“ mitentwickelt.

Elisabeth Galbas

Marlene Runde studiert Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Nachdem sie 2025 die juristische Pflichtfachprüfung des Ersten Staatsexamens abgelegt hat, beschäftigt sie sich derzeit im Rahmen ihres Schwerpunktstudiums vertieft mit der praxisrelevanten Thematik der Wohlverhaltenspflicht nach § 1684 Abs. 2 BGB. Einblicke in das Familienrecht konnte sie bereits durch ihre Tätigkeit in einer auf Familienrecht spezialisierten Anwaltskanzlei sowie seit Oktober 2026 am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht von Frau Prof. Schumann gewinnen.

Marlene Runde

Im Workshop werden Erfahrungen aus der Beratung von Kindern und Jugendlichen aufgegriffen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie Gespräche kindgerecht gestaltet und Jugendliche in schwierigen Situationen angemessen unterstützt werden können. In der Diskussion werden förderliche Kriterien und praktische Vorgehensweisen gesammelt. 
Hinweis: Dieser Workshop überschneidet sich inhaltlich mit Workshop 12 „STARK in der Beratung von Kindern und Jugendlichen: Methoden und Materialien für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bei elterlicher Trennung“. Wir empfehlen daher, nur einen der beiden Workshops zu wählen.
Selina Kappler, M.A. ist seit 2014 am Deutschen Jugendinstitut und wissenschaftliche Referentin in der Fachgruppe Familienhilfe und Kinderschutz. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Adoptionspraxis, Risiko- und Schutzfaktoren für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und im Bereich Trennung und Scheidung. Seit 2018 hat sie zusätzlich praktische Erfahrung im Bereich Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und ist seit 2022 in eigener Praxis tätig.

Selina Kappler


 12:15 - 12:30 Uhr  Pau­se


12:30 - 13:00 Uhr  Re­fe­ren­tin­nen und Re­fe­ren­ten der Work­shops und Fachvorträge, Mo­de­ra­ti­on: Dr. Ina Bovenschen, Deut­sches Ju­gend­in­sti­tut e.V.
Re­sü­mee aus den Work­shops und Fachvorträgen

Die Er­geb­nis­se aus den Work­shops wer­den auch noch nach der Ver­an­stal­tung auf ei­ner di­gi­ta­len Pinn­wand ein­seh­bar sein und zum Dow­n­load be­reit ste­hen. Der Zugangslink wird allen Tagungsgästen während der Veranstaltung mitgeteilt.


 13:00 - 13:15 Uhr  Dr. Ina Bo­ven­schen, Deut­sches Ju­gend­in­sti­tut e.V. Mün­chen 
Ver­ab­schie­dung


Tag 2 - Dienstag, 24. No­vem­ber 2026

Be­grü­ßung

08:30 - 09:15 Uhr

Un­se­re tech­ni­sche Mo­de­ra­ti­on wird die Teil­neh­men­den zu­nächst in Emp­fang neh­men. Da­mit man der Ver­an­stal­tung ent­spannt fol­gen und auch die in­ter­ak­ti­ven Ele­men­te gut be­die­nen kann, wird hier die tech­ni­sche Be­die­nung der Vi­deo­kon­fe­renz­soft­wa­re er­klä­rt.

 

   

Be­grü­ßung von Dr. Ina Bo­ven­schen, Grund­satz­re­fe­ren­tin am Deut­schen Ju­gend­in­sti­tut e.V. Mün­chen

Dr. Ina Bo­ven­schen ist Di­plom-Psy­cho­lo­gin und ar­bei­tet als Grund­satz­re­fe­ren­tin am Deut­schen Ju­gend­in­sti­tut e.V. in der Fach­grup­pe „Fa­mi­li­en­hil­fe und Kin­der­schutz“. Ne­ben vie­len an­de­ren Pro­jek­ten ko­or­di­niert sie dort auch das STARK-Pro­jekt. Ihr For­schungs­schwer­punkt liegt auf Ri­si­ko- und Schutz­fak­to­ren für die Ent­wick­lung von Kin­dern und ins­be­son­de­re auf Ad­op­tiv- und Pfle­ge­fa­mi­li­en so­wie de­ren Un­ter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten. Zu­dem ist sie als fa­mi­li­en­rechts­psy­cho­lo­gi­sche Sach­ver­stän­di­ge tä­tig.
Sie wird die Fach­ta­gungs­teil­neh­men­den zu­nächst be­grü­ßen und ei­ne Ein­füh­rung in den Ab­lauf der Ver­an­stal­tung ge­ben.

Dr. Ina Bovenschen


Par­al­le­le Work­shops & Fachvorträge

 09:15 - 10:45 Uhr
In­ter­ak­ti­ve Work­shops und Fachvorträge zu The­men aus der ­Be­ra­tungs­pra­xis und zur Nut­zung von STARK in der Be­ra­tung

Die Teilnahme an den Workshops ist auf jeweils 50 Personen begrenzt, an den Fachvorträgen auf jeweils 250 Personen.
Die Er­geb­nis­se aus den Work­shops wer­den auch noch nach der Ver­an­stal­tung auf ei­ner di­gi­ta­len Pinn­wand ein­seh­bar sein und zum Dow­n­load be­reit ste­hen. Der Zugangslink wird allen Tagungsgästen während der Veranstaltung mitgeteilt.

Paare in Partnerschaftskonflikten suchen häufig sehr spät erst professionelle Hilfen auf. Die von Ambivalenzen und Konflikthaftigkeit geprägten Partnerinteraktionen sind bereits eingefahren und gegenseitige Verletzungen führen zu einer fortschreitenden Entfremdung. Paare in diesen Situationen professionell abzuholen und in einem Prozess der Entscheidungsfindung, der Wiederannäherung oder aber auch der Trennung zu begleiten stellt beratende Fachkräfte vor spezifische Herausforderungen. Dieser Problematik möchten wir mit einer zweigleisigen Strategie begegnen. Einerseits möchten wir Paare über ein Online-Informationsangebot und ein vertiefendes Online-Training niedrigschwellig möglichst früh direkt erreichen. Andererseits bieten die vorgestellten Interventionen und Ansätze auch eine Basis und mögliche Begleitung für die Präsenzberatung in Fachberatungsstellen für Paare und Familien. Praxisnah und anhand von Fallbeispielen wird in diesem Workshop eine sinnvolle Verzahnung der Inhalte der STARK-Webseite „Paare in der Krise“ mit der Präsenzberatung in der Arbeit mit Paaren vorgestellt.

Andrea Mayer ist Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin (VT). Im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit am Institut für Medizinische Psychologie in Heidelberg hat sie das PAARweise Online-Training für Elternpaare in Beziehungskrisen sowie die STARK-Webseite „Paare in der Krise“ mitentwickelt. Aktuell ist sie an der Universität Zürich tätig. Ihre Forschungsinteressen sowie auch ihr praktisch klinischer Schwerpunkt liegen vor allem in den Bereichen Konflikte in Paaren und Familien, Begleitung von Familien in Trennung und Scheidung, sowie Partnerschaftszufriedenheit und Gesundheit.

Andrea Mayer

Felicitas Baumann ist Psychologin und befindet sich in der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (VT). Sie ist klinisch in der Ambulanz des Zentrums für Psychologische Psychotherapie in Heidelberg tätig. Im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit hat sie das PAARweise Online-Training für Elternpaare in Beziehungskrisen mitentwickelt und beschäftigt sich aktuell mit dessen Weiterentwicklung zur PAARweise App. Zudem ist sie in die STAR_T Familienstudie involviert, welche die Auswirkungen des PAARweise Online-Trainings auf Partnerschaftszufriedenheit und Familiengesundheit untersucht.

Felicitas Baumann

Prof. Dr. Beate Ditzen hat 2025 den Lehrstuhl für Klinische Biopsychologie und Psychotherapie an der Universität Zürich übernommen, zuvor hat sie über 10 Jahre lang das Institut für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg geleitet. Sie forscht und lehrt zur Psychobiologie der Bindung, zum Einfluss sozialer Beziehungen auf die hormonelle Stressantwort und konkret zu neuroendokrinen Faktoren sozialer Interaktionen. Als approbierte Psychologische Psychotherapeutin und Supervisorin (Schwerpunkte kognitive Verhaltenstherapie und Systemische Paartherapie) leitet sie eine psychotherapeutische Hochschulambulanz, im Rahmen derer Patient:innen vorzugsweise im Paar- und Familiensetting behandelt werden sowie die Weiterbildung „paarweise“ und gemeinsam mit Prof. Dr. Birgit Watzke einen Psychotherapie- und einen Supervisions-Ausbildungsgang in kognitiver Verhaltenstherapie in Zürich. Im Projekt STARK (Leitung: Prof. Dr. Sabine Walper, München), welches durch das BMBFSFJ gefördert wurde, hat sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Prof. Dr. Melanie Fischer (Marburg), Andrea Mayer (Heidelberg) und Prof. emeritus Dr. Kurt Hahlweg ein online Informationsangebot und eine Online-Intervention für Paare in Ambivalenz- und Trennungsphasen konzipiert, welches die Beratung und Therapie ergänzen und Paaren in dieser schwierigen Zeit unterstützen soll.

 

Prof. Dr. Beate Ditzen

Der Fachvortrag beleuchtet, was wirtschaftliche Eigenständigkeit bedeutet und warum sie für Paare mit und ohne Kinder in jeder Lebensphase – auch bei Trennung und Scheidung – erstrebenswert ist. Er zeigt, warum ökonomische Eigenständigkeit in der Praxis oft nicht gegeben ist, und macht deutlich, dass es in nahezu jeder Lebensphase noch möglich ist, darauf hinzuarbeiten. Diskutiert werden erste konkrete Schritte dorthin. Basierend auf empirischer Evidenz zu Paaren und Familien in Deutschland skizziert der Workshop strukturelle, normative und persönliche Gelingensbedingungen und Barrieren auf dem Weg zur ökonomischen Eigenständigkeit. Fachkräfte erhalten damit Orientierungswissen und Handlungsanregungen, um das Thema „Trennung und Scheidung ökonomisch durchdenken" in der Beratung von Paaren aufzugreifen. Es gibt Raum für Fragen und Austausch mit der Referentin.

Prof. Dr. Christina Boll leitet die Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, ist Professorin für Arbeitsmarkt- und Familiensoziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Gastprofessorin für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle zwischen Familie und Arbeitsmarkt, insbesondere den Verschränkungen von Familien und Erwerbsbiografien, der Rolle staatlicher Anreize, Infrastrukturen und Dienste sowie sozialer Normen für individuelle Entscheidungen und Entscheidungen im Haushaltskontext sowie den daraus resultierenden Erwerbs- und Einkommensverläufen.

Prof. Dr. Christina Boll

Im Workshop wird besprochen, welche besonderen Bedürfnisse Kinder in diesem Altersbereich im Hinblick auf die Gestaltung von Umgangskontakten haben. Anhand von Fallbeispielen wird mit den Teilnehmenden diskutiert, was bei unterschiedlichen Fallkonstellationen in der Beratung zum Umgang in diesem Altersbereich zu beachten ist. Zudem wird gezeigt, wie unter anderem die STARK-Webseite „Fair trennen & gemeinsam erziehen“ bei Beratungen zu diesem Thema genutzt werden kann.

Dr. Janin Zimmermann ist Diplompsychologin und arbeitet als wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut e.V. in der Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“. Zudem ist sie als familienrechtspsychologische Sachverständige tätig. In der Zeit der konzeptuellen Entwicklung des STARK Projekts an der Ludwig-Maximilians-Universität München hat sie die STARK Webseite „Fair trennen & gemeinsam erziehen“ mitentwickelt.

Dr. Janin Zimmermann

Der Workshop thematisiert zwei sehr unterschiedliche Fallkonstellationen: zum einen die Beratung von hauptbetreuenden Eltern, die sich vom anderen Elternteil mehr Beteiligung wünschen, zum anderen die Arbeit mit Eltern, die unfreiwillig keinen oder nur wenig Kontakt zu ihren Kindern haben. Zunächst wird ein Überblick darüber gegeben, in welchem Kontext der Wunsch nach mehr Kontakt auftritt, und mögliche Hintergründe werden beleuchtet. Im Mittelpunkt des Workshops steht jedoch der Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden. Zudem wird gezeigt, wie die STARK-Webseite „Fair trennen & gemeinsam erziehen“ in der Arbeit mit diesen Konstellationen genutzt werden kann.

Dr. Ulrike Lux ist Diplom-Psychologin und Systemische Therapeutin und war langjährig in der Erziehungsberatung tätig. Seit März 2016 ist sie im Deutschen Jugendinstitut (DJI) beschäftigt und übernahm 2022 die Leitung der Fachgruppe „Frühe Hilfen“, die auch im Rahmen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit kooperiert. In der Zeit der konzeptuellen Entwicklung des STARK Projekts an der Ludwig-Maximilians-Universität München hat sie den Bereich „Fair trennen & gemeinsam erziehen“ mitentwickelt. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Stärkung der Erziehungskompetenzen von Eltern, der Bindungsentwicklung über die Lebensspanne und der Rolle der elterlichen Partnerschaft für die Kindesentwicklung in Kern-, Trennungs- und Stieffamilien.

Dr. Ulrike Lux

In diesem Fachvortrag lernen die Teilnehmenden Aufbau und Inhalte der STARK-Plattform kennen: von Navigationshilfen über Videos, Audios und interaktive Tools bis hin zu Arbeitsblättern und Mustervereinbarungen. Anhand eines Fallbeispiels wird aufgezeigt, wie sich STARK in der Arbeit mit getrennten Eltern einsetzen lässt und wie die Materialien den Beratungsalltag unmittelbar unterstützen. Dabei gibt der Vortrag einen Einblick in jeden Bereich der Plattform. Ziel ist es, Fachkräften praxisnahe Impulse für den Einsatz der STARK-Materialien in der Trennungsberatung zu geben und konkrete Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit aufzuzeigen.

Stefanie Amberg hat Erziehungswissenschaften (M.A.) an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert. Dort war sie anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Evaluationsprojekt des Elternkurses "Kinder im Blick" und im Projekt STARK tätig. Seit 2024 ist sie wissenschaftliche Referentin im Projekt STARKphase 3 am Deutschen Jugendinstitut e.V. in München. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Trennung und Scheidung, insbesondere in der Entwicklung und Evaluation von Unterstützungsangeboten für Trennungsfamilien. In der konzeptuellen Entwicklungsphase des STARK Projekts war sie zudem an der Konzipierung und Umsetzung der STARK Webseite „Fair trennen & gemeinsam erziehen“ beteiligt.

Stefanie Amberg

In der Erziehungsberatung melden sich etwa 50 % der Eltern an, weil sie sich getrennt haben. Oder sie werden deshalb von Jugendämtern oder Familiengerichten geschickt. Wie funktioniert Trennungs- und Scheidungsberatung in der Erziehungsberatungsstelle? Am besten mit viel Gelassenheit, einem starken Team und guter Kooperation. Und was braucht es noch? Welche Haltungen sind hilfreich? Welche Settings haben sich bewährt? Geht das auch online? In dem Workshop soll motiviert werden, diese wichtige Arbeit anzunehmen und auszufüllen.

Ulric Ritzer-Sachs ist Sozialpädagoge, arbeitet seit 2000 in der Erziehungsberatung, seit fast 20 Jahren auch in der bke-Onlineberatung, ist systemischer Berater und Mediator und arbeitet (meistens) immer noch gerne mit Eltern, die sich getrennt haben und dringend Unterstützung brauchen, um gute Lösungen zu finden.

Ulric Ritzer-Sachs

Im Rahmen der Trennung von Paaren oder auch in bestehenden Paarbeziehungen kommt es nicht selten zu Konflikten, die letztlich im Ausüben von gegenseitiger oder einseitiger Gewalt enden und eine ständige Wiederkehr von Gewalt zu befürchten gilt. Für diese Konstellation braucht es ein Angebot, welches sich an der Paararbeit orientiert, jedoch hier die Bearbeitung des Gewaltkontextes und der Krisenauslöser deutlich in den Vordergrund gerückt werden muss.

Roland Hertel ist Dipl.-Sozialarbeiter (FH), staatlich anerkannter Erzieher und Fachkraft für Täterarbeit bei häuslicher Gewalt. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit hochkonflikthaften (Ex-)Paaren, in klientenzentrierten Elterntrainings bei Kindesmisshandlung sowie in der Beratung von Männern in Krisensituationen.

Roland Hertel

Wenn im Kontext von Trennung und Scheidung der Verdacht oder die Beschuldigung sexueller Gewalt gegen ein Kind im Raum steht, treffen Kinderschutz, Beteiligungsrechte und familiengerichtliche Entscheidungsprozesse in besonderer Weise aufeinander. Der Workshop stellt aktuelle wissenschaftliche Befunde zu sexueller Gewalt in Trennungs- und Scheidungsverfahren, sowie zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen nach elterlicher Trennung vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Perspektive von Kindern fachlich angemessen einbezogen werden kann, ohne Schutzanforderungen, mögliche Beeinflussungsprozesse oder die Grenzen zwischen Partizipation und forensischer Befragung aus dem Blick zu verlieren. Anhand empirischer Befunde und fachlicher Modelle werden zentrale Herausforderungen diskutiert und Konsequenzen für eine kindzentrierte, schutzorientierte Praxis abgeleitet.

Ulrich Schierlinger ist Diplom-Psychologe, Kinderschutzfachkraft (IseF) und Leitender Psychologe der Psychologischen Fachdienste der Stadt Karlsruhe. Er arbeitet unter anderem, in der Fachberatungsstelle AllerleiRauh mit dem Schwerpunkt sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.

Ul­ri­ch Schierlinger

Kinder, die die Trennung oder Scheidung ihrer Eltern erleben, brauchen mehr als nur Information: Sie brauchen Unterstützung dabei, ihre Gefühle einzuordnen, mit dem elterlichen Konflikt umzugehen, eigene Wünsche zu erkennen und zu äußern – und sie brauchen das Vertrauen, dass sie damit gehört werden. Nur wenn Kinder in diesem Sinne gestärkt sind, kann Beteiligung an sie betreffenden Entscheidungen tatsächlich gelingen. Genau hier setzt „STARKes Handeln“ an. Der Bereich ist Teil des Kinder- und Jugendbereichs von STARK und steht im Mittelpunkt des Workshops. Die vier Bausteine „Gefühlschaos“ (Emotionsregulation), „Streitkompass“ (Umgang mit elterlichen Konflikten), „Wunschkonzert“ (eigene Wünsche äußern) und „Was macht mich STARK?“ (Ressourcenstärkung) bieten konkrete Ansätze, um Kinder und Jugendliche in Trennungssituationen gezielt zu unterstützen. Im Workshop lernen die Teilnehmenden, wie sie die Inhalte und Materialien von STARK in ihre bestehende Beratungspraxis integrieren können. Ziel ist es, praxisnahe Impulse zu geben, wie digitale Tools die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sinnvoll ergänzen können.

Annalena Putz hat klinische Psychologie und Psychotherapie (M.Sc.) studiert und ihre Abschlussarbeit im Bereich Frühkindliche Regulation am Universitätsklinikum Erlangen verfasst. Sie ist als wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut e.V. im STARK-Projekt der Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“ tätig. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem damit, wie Kinder und Jugendliche im Umgang mit der Trennung ihrer Eltern gestärkt werden können und wie sich entsprechende wissenschaftliche Inhalte kindgerecht vermitteln lassen.

Annalena Putz

Sophia Maurer hat Erziehungswissenschaft (M.A.) an der Universität Tübingen studiert. Im Frauenhaus Freising ist sie für die psychosoziale Beratung und Unterstützung von Frauen in Krisen- und Gewaltsituationen zuständig. Zudem ist sie als wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut e.V. im STARK-Projekt der Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“ tätig. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem damit, wie Kinder und Jugendliche im Umgang mit der Trennung ihrer Eltern und mit Stress gestärkt werden können und wie sich entsprechende wissenschaftliche Inhalte kindgerecht vermitteln lassen.

Sophia Maurer

Die meisten Kinder wachsen nach wie vor gemeinsam mit Geschwistern auf. Trennen sich die Eltern, wirkt sich das meist auch auf die Beziehung der Geschwister untereinander aus, und zwar auf sehr unterschiedliche Weise: Manche Geschwister rücken enger zusammen und unterstützen sich gegenseitig, bei anderen nehmen Konflikte und Streit deutlich zu. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Eltern. Durch ihr eigenes Verhalten und durch die Gestaltung der Wohn- und Lebenssituation prägen sie maßgeblich, wie sich die Geschwisterbeziehung entwickeln kann. Der Workshop beleuchtet typische Dynamiken zwischen Geschwistern im Kontext von Trennung und Scheidung und diskutiert, worauf es bei der Einschätzung der Qualität einer Geschwisterbeziehung ankommt. Darüber hinaus werden Strategien für die Arbeit mit Geschwistern in belasteten Beziehungen vorgestellt.

Dr. Susanne Witte leitet die Fachgruppe F3 „Familienhilfe und Kinderschutz“ am Deutschen Jugendinstitut e.V. in München und ist Teil des aktuellen Leitungsteams von STARK. Sie forscht zu Qualitätsentwicklung im jugendamtlichen Kinderschutz, internationalen Vergleichen von Kinderschutzsystemen, zu Folgen von Misshandlung und Missbrauch, insbesondere Geschwisterbeziehungen, sowie zur Prävention von Kindeswohlgefährdung.

Dr. Susanne Witte

Das Kind ist Subjekt eines Verfahrens, nicht dessen Objekt. Die Kindesanhörung ist daher für jedes Kindschaftsverfahren von hoher Relevanz. Sie dient neben der Gewährung rechtlichen Gehörs auch vorrangig der Sachaufklärung. Die persönliche Anhörung und das Verschaffen des persönlichen Eindrucks von Kindern sind unabdingbare Formvoraussetzungen einer richterlichen Entscheidung. Das Beherrschen des juristischen Handwerks allein reicht an dieser Stelle nicht, zahlreiche weitere Kompetenzen sind gefragt. Insbesondere ist immer wieder das Thema des „manipulierten“ Kindeswillens besonders genau zu betrachten.

Ulrike Sachenbacher ist weiter aufsichtsführende Richterin am Amtsgericht München und leitet dort seit 2020 die Familienrechtsabteilung. Zuvor war sie u. a. als Jugendstraf- und Zivilrichterin sowie als Staatsanwältin im Bereich Jugendschutz- und Jugendstrafrecht tätig. Seit Anfang 2022 ist sie zudem Kompetenzpartnerin Kinderschutz des OLG-Bezirks München und in dieser Funktion in der Netzwerkarbeit mit Ministerien, Jugendämtern, Gerichten, Kliniken und Sachverständigen aktiv. Ihre Schwerpunkte liegen im Kindschaftsrecht und bei Fragen häuslicher Gewalt, zu denen sie auch regelmäßig publiziert und Vorträge hält.

Ulrike Sachenbacher

In der Trennungsberatung treten während der Erarbeitung von Lösungen – etwa der Verhandlung von Umgangs- und Betreuungsarrangements – die zugrunde liegenden Verletzungen beider Partner:innen meist in den Hintergrund, obwohl bindungs- und mentalisierungsbezogene Prozesse dabei weiterhin wirksam bleiben. Der Workshop zeigt auf, wie diese Dynamiken in der Beratungspraxis berücksichtigt werden können und wie die Eltern-Kind-Bindung bei getrennt erziehenden Elternteilen gestärkt werden kann. Vorgestellt wird unter anderem der Family-Ties-Ansatz von Eia Asen und Emma Morris (“Kinder im Kreuzfeuer”), der Bindungstheorie und Mentalisierungskonzepte systemisch integriert und speziell für hochkonflikthafte Trennungsfamilien mit Eltern-Kind-Kontaktproblemen entwickelt wurde.

Prof. Dr. Mathias Berg ist Professor für Soziale Arbeit und Psychosoziale Beratung an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Familienberatung. Er ist systemischer Berater und Familientherapeut (DGSF), Vorstandsmitglied der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) sowie Mitglied der Sachverständigenkommission 10. Familienbericht der Bundesregierung.

Prof. Dr. Mathias Berg

Im Workshop wird anhand von Fallbeispielen beschrieben, wie Dynamiken und Konfliktlagen analysiert werden können und welche Rahmenbedingungen hilfreich sind, um für die Klientinnen und Klienten eine Motivation für die Beratung zu erreichen. Die Analyse für Gewalt in den hochstrittigen Familien ist sehr wichtig und die Unterschiede werden besprochen. Zudem wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten eine Teilnahme am Elternprogramm „Kinder im Blick" (KiB) hochkonflikthaften Eltern bietet und wann die Teilnahme nicht sinnvoll ist.

Johanna Purschke-Öttl ist Diplom-Sozialpädagogin sowie Paar-& Familientherapeutin mit langjähriger Beratungstätigkeit an einer auf Trennungsfamilien spezialisierten Beratungsstelle, dem Familien-Notruf München e. V.. Sie ist außerdem Ausbilderin für Kursleitungen für den Kurs für Trennungseltern „Kinder im Blick“ (KiB). Sie weist dementsprechend viel Praxiserfahrung mit Eltern in hochstrittigen Trennungsphasen auf.

Johanna Purschke Öttl

In diesem Workshop sollen die rechtlichen Grundlagen der Betreuungsmodelle und ihre Auswirkungen in verschiedenen Rechtsbereichen vermittelt werden. Im ersten Teil widmet sich der Workshop der Bestimmbarkeit der rechtlich relevanten Betreuungsanteile sowie den familiengerichtlichen Entscheidungskriterien, die bei der Anordnung eines Betreuungsmodells berücksichtigt werden. Im zweiten Teil konzentriert sich der Workshop auf die unterschiedlichen Rechtsfolgen von Residenz und Wechselmodell. Dabei werden die Auswirkungen der Betreuungsmodelle auf Fragen des Sorge- und Unterhaltsrechts sowie auf den Bezug von staatlichen Leistungen beleuchtet und Ausblicke auf aktuell geplante Gesetzesreformen gegeben. Im Verlauf des Workshops wird sowohl auf die Inhalte als auch auf die praxisrelevanten Zusatzmaterialien der STARK Webseite „Eine Trennung rechtlich durchdenken“ Bezug genommen.
Elisabeth Galbas ist Diplomjuristin und hat als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen gearbeitet. Sie ist Doktorandin am dortigen Institut für Grundlagen des Rechts unter der Betreuung von Prof. Dr. Eva Schumann mit dem Thema "Kindesunterhalt bei geteilter Betreuung". Im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit hat sie die STARK-Webseite „Eine Trennung rechtlich durchdenken“ mitentwickelt.

Elisabeth Galbas

Marlene Runde studiert Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Nachdem sie 2025 die juristische Pflichtfachprüfung des Ersten Staatsexamens abgelegt hat, beschäftigt sie sich derzeit im Rahmen ihres Schwerpunktstudiums vertieft mit der praxisrelevanten Thematik der Wohlverhaltenspflicht nach § 1684 Abs. 2 BGB. Einblicke in das Familienrecht konnte sie bereits durch ihre Tätigkeit in einer auf Familienrecht spezialisierten Anwaltskanzlei sowie seit Oktober 2026 am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht von Frau Prof. Schumann gewinnen.

Marlene Runde

Im Workshop werden Erfahrungen aus der Beratung von Kindern und Jugendlichen aufgegriffen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie Gespräche kindgerecht gestaltet und Jugendliche in schwierigen Situationen angemessen unterstützt werden können. In der Diskussion werden förderliche Kriterien und praktische Vorgehensweisen gesammelt. 
Hinweis: Dieser Workshop überschneidet sich inhaltlich mit Workshop 12 „STARK in der Beratung von Kindern und Jugendlichen: Methoden und Materialien für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bei elterlicher Trennung“. Wir empfehlen daher, nur einen der beiden Workshops zu wählen.
Selina Kappler, M.A. ist seit 2014 am Deutschen Jugendinstitut und wissenschaftliche Referentin in der Fachgruppe Familienhilfe und Kinderschutz. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Adoptionspraxis, Risiko- und Schutzfaktoren für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und im Bereich Trennung und Scheidung. Seit 2018 hat sie zusätzlich praktische Erfahrung im Bereich Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und ist seit 2022 in eigener Praxis tätig.

Selina Kappler


 10:45 - 11:00 Uhr  Pau­se


11:00 - 11:30 Uhr  Re­fe­ren­tin­nen und Re­fe­ren­ten der Work­shops und Fachvorträge, Mo­de­ra­ti­on: Dr. Ina Bovenschen, Deut­sches Ju­gend­in­sti­tut e.V.
Re­sü­mee aus den Work­shops und Fachvorträgen

Die Er­geb­nis­se aus den Work­shops wer­den auch noch nach der Ver­an­stal­tung auf ei­ner di­gi­ta­len Pinn­wand ein­seh­bar sein und zum Dow­n­load be­reit ste­hen. Der Zugangslink wird allen Tagungsgästen während der Veranstaltung mitgeteilt.


Po­di­ums­dis­kus­si­on: Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Beratung

 11:30 - 12:30 Uhr

Wie gelingt es, Kinder gut zu beteiligen, ohne sie zu überfordern? Ausgehend von aktuellen Forschungsbefunden diskutieren Fachleute aus Beratungspraxis und Recht, wie Beteiligung konkret aussieht, was sie bewirken kann und wo ihre Grenzen liegen. Dabei geht es auch darum, welche Rechte Kinder haben und wie sich diese zu den Rechten der Eltern verhalten.

Dr. Su­san­ne Wit­te lei­tet die Fach­grup­pe F3 „Fa­mi­li­en­hil­fe und Kin­der­schutz“ am Deut­schen Ju­gend­in­sti­tut in Mün­chen (DJI) und ist Teil des ak­tu­el­len Lei­tungs­teams von STARK. Sie forscht zu Qua­li­täts­ent­wick­lung im ju­gend­amt­li­chen Kin­der­schutz, in­ter­na­tio­na­len Ver­glei­chen von Kin­der­schutz­sys­te­men, zu Fol­gen von Miss­hand­lung und Miss­brauch so­wie zur Prä­ven­ti­on von Kin­des­wohl­ge­fähr­dung.

 

Dr. Susanne Witte


 12:30 - 12:45 Uhr 
 Dr. Ina Bo­ven­schen, Deut­sches Ju­gend­in­sti­tut e.V. Mün­chen
Ab­schluss der Ver­an­stal­tung


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  • Nach der Buchung erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail. Ihren gebuchten Workshop sehen Sie außerdem jederzeit im Bereich „Meine Workshops".
3. Workshop absagen
  • Falls Sie doch nicht teilnehmen können, geben Sie Ihren Platz bitte für andere frei. Klicken Sie dazu bei Ihrem gebuchten Workshop einfach auf „Absagen".
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  • Solange in einem anderen Workshop noch Plätze frei sind, können Sie wechseln. Sie müssen sich dafür nicht erst abmelden, sondern klicken direkt bei dem gewünschten Workshop auf „Umbuchen".

Bei Fragen zur Anmeldung wenden Sie sich bitte per E-Mail an den technischen Support unseres Dienstleisters NC3:  office@nc3.de . Weitere technische Informationen zur Fachtagung finden Sie nach dem Einloggen im FAQ-Bereich der Registrierungsseite.


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Informationen zu STARK

Wel­chen Nut­zen bie­tet STARK für Be­ra­tung und Prä­ven­ti­on?

 

STARK ist ei­ne in­ter­dis­zi­pli­när ent­wi­ckel­te On­li­ne-Platt­form, die Paa­re, Tren­nungs­el­tern so­wie Kin­der und Ju­gend­li­che in fa­mi­li­ären Kri­sen un­ter­stützt – und zu­gleich die pro­fes­sio­nel­le Be­ra­tungs­pra­xis er­gänzt.

Die Platt­form bie­tet fun­dier­te In­for­ma­tio­nen zu recht­li­chen, fi­nan­zi­el­len und psy­cho­so­zia­len Fra­gen rund um Tren­nung und Schei­dung – nied­rig­schwel­lig, mul­ti­me­di­al und all­tags­nah auf­be­rei­tet. Sie hilft Rat­su­chen­den, sich früh­zei­tig zu ori­en­tie­ren, und för­dert das ak­ti­ve Auf­su­chen von Be­ra­tung.

Für Fach­kräf­te bie­tet STARK viel­fäl­ti­ge Ein­satz­mög­lich­kei­ten – et­wa zur Vor- und Nach­be­rei­tung von Ge­sprä­chen, zur Ver­an­schau­li­chung kom­ple­xer The­men oder als Er­gän­zung im Be­ra­tungs­ver­lauf. Auch der se­pa­ra­te Kin­der- und Ju­gend­be­reich kann in der Ar­beit mit Fa­mi­li­en ge­nutzt wer­den.

Einen kom­pak­ten Über­blick über Auf­bau und In­hal­te der STARK-Platt­form er­hal­ten Sie auf der Start­sei­te:

Übersicht

Zur Ori­en­tie­rung auf und Ein­ar­bei­tung in die Platt­form so­wie für die Nut­zung in der Be­ra­tung steht Ih­nen im Fach­kräf­te­be­reich ein um­fas­sen­des Ma­te­ri­al­pa­ket zur Ver­fü­gung – in­klu­si­ve In­halts­über­sich­ten, Vi­deo-Na­vi­ga­tio­nen, kon­kre­ten Fall­bei­spie­len:

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und Leit­fä­den (z.B. für die Be­ra­tung von El­tern mit lau­fen­dem Ge­richts­ver­fah­ren):

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Wel­che Vor­tei­le bie­tet die STARK-Web­si­te für Paa­re & Tren­nungs­fa­mi­li­en mit Kin­dern?
  • Ak­tu­el­le In­for­ma­tio­nen rund um Be­zie­hungs­kri­sen, Tren­nung & Schei­dung
  • Kos­ten­frei, um­fas­send, über­sicht­lich, in­ter­ak­tiv und all­tags­nah
  • Ge­sam­mel­tes Wis­sen von Fa­ch­ex­per­tin­nen und Fa­ch­ex­per­ten aus den Be­rei­chen Fa­mi­li­en­recht, Öko­no­mie, Psy­cho­lo­gie und Päd­ago­gik
  • Ei­ge­ner Kin­der- und Ju­gend­be­reich zur Un­ter­stüt­zung der Tren­nungs­be­wäl­ti­gung
  • Mög­lich­keit der Teil­nah­me am On­li­ne­-Trai­ning für Paa­re in der Kri­se

Wel­che Vor­tei­le bie­tet Ih­nen STARK in der Be­ra­tung?

Stim­men von Teil­neh­men­den der STARK-Fach­ta­gung 2025

Kooperationspartner und Förderer

Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner

Die In­hal­te von STARK wur­den im Rah­men ei­ner Ko­ope­ra­ti­on von Fa­ch­ex­per­tin­nen und Fa­ch­ex­per­ten aus den Be­rei­chen Fa­mi­li­en­recht, Öko­no­mie, Psy­cho­lo­gie und Päd­ago­gik ent­wi­ckelt.

Be­tei­ligt dar­an wa­ren die fol­gen­den Ein­rich­tun­gen:

För­de­rer und Un­ter­stüt­zer

Wir dan­ken dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung, Fa­mi­li­en, Se­nio­ren, Frau­en und Ju­gend (BMBFSFJ) für die För­de­rung.
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Un­se­re Bei­rats­ex­per­tin­nen und -ex­per­ten ha­ben STARK von der Ent­wick­lung bis zur Be­kannt­ma­chung en­ga­giert be­glei­tet und ge­för­dert. An die­ser Stel­le gilt un­ser be­son­de­rer Dank:

Prof. Dr. S. An­dre­sen (Deut­scher Kin­der­schutz­bund), Prof. Dr. Tho­mas Ber­ger (Uni­ver­si­tät Bern), Prof. Dr. Son­ja Brö­ning (Me­di­cal School Ham­burg), Mi­cha­el Bruck­ner (Be­ra­tungs­stel­le für Ehe-, Fa­mi­li­en- und Le­bens­fra­gen, Erz­bis­tum Köln), Ge­si­ne Göt­ting (Bun­des­kon­fe­renz für Er­zie­hungs­be­ra­tung e.V.), Prof. Dr. Isa­bell Götz (Deut­scher Fa­mi­li­en­ge­richts­tag), Ant­je Mark­fort (Deut­scher Ca­ri­tas­ver­band e. V.), Dr. Marc Se­ra­fin (Ju­gend­amt Stadt Sankt-Au­gus­tin), Prof. Dr. Tim Sta­nik (Hoch­schu­le der Bun­de­s­agen­tur für Ar­beit), Cor­ne­lia Wel­ler (Deut­sche Ar­beits­ge­mein­schaft für Ju­gend- und Ehe­be­ra­tung e.V.) und Jan Win­gert (Dia­ko­ni­sches Werk Rhein­land-West­fa­len-Lip­pe e.V.).

 

Or­ga­ni­sa­ti­on und Um­set­zung der Fach­ta­gung

Wir dan­ken al­len, die zum Ge­lin­gen der Fach­ta­gung bei­tra­gen: den Work­shop-Re­fe­ren­tin­nen und -Re­fe­ren­ten, den Dis­ku­tan­tin­nen und Dis­ku­tan­ten der Po­di­ums­dis­kus­si­on so­wie den wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern und stu­den­ti­schen Hilfs­kräf­ten, welche die Work­shops un­ter­stüt­zen.

Rückblick auf vergangene STARK-Fachtagungen

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren ha­ben sich un­se­re di­gi­ta­len Fach­ta­gun­gen ak­tu­el­len Fra­gen der Tren­nungs- und Be­ra­tungs­ar­beit ge­wid­met. Hier fin­den Sie Pro­gram­me, Vor­trags­auf­zeich­nun­gen und Ma­te­ria­li­en: